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Gerne erhalten Sie von uns Informationen zu aktuellen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Wenn Sie aktuelle Marktberichte für das Umland von München, die Stadt oder Ihren bevorzugten Stadtteil wie Schwabing, Bogenhausen, Harlaching, Lehel etc. wünschen kontaktieren Sie uns jederzeit!

IMMOBILIENPREISE IN Abhängigkeit von der Zinsentwicklung 2026

Die Immobilienpreise steigen, wenn die Zinsen sinken. Die Zinsen wiederum können nur dann gesenkt werden, wenn die Inflation stabil ist, aber nicht wenn sie -wie zuletzt- durch stark steigende Ölpreise ins Wanken gerät. Die Aussicht auf einen möglichen Frieden im Irankonflikt durch die Äußerungen von Donald Trump am 23. Mai 2026 schüren nun die Hoffnungen auf einen sinkenden Ölpreis und damit auf mögliche Zinssenkungen.

warum makroökonomie die immobilienpreise in deutschland beeinflusst

Viele Immobilieneigentümer gehen davon aus, dass die weltweiten Entwicklungen keinen großen Einfluss auf die Kaufpreise haben. Jedoch sind Zinsanstiege im Jahr 2026 mindestens so lange nicht vom Tisch wie der Irankonflikt ungelöst bleibt, der aufgrund der hohen Ölpreise die Inflation ansteigen lässt. Ein Zinsanstieg könnte Immobilienkäufer vermehrt unter Druck setzen und die Nachfrage sinken lassen. So sind die Bauzinsen bereits im März über die 4-Prozent-Marke gestiegen. Wenn sich Immobiliendarlehen aufgrund steigender Zinsen immer mehr verteuern stellt dies einen klassischen Dämpfer für die Nachfrage dar. 

Somit sollte der Einfluss der makroökonomischen Entwicklungen nicht unterschätzt werden. 

Welche Immobilien sogar von der Inflation profitieren

Sofern die Inflation vor allem durch steigende Öl- und Energiekosten zustande kommt, kann sich dies auf eine Immobilienklasse jedoch sogar trotz steigender Zinsen wertsteigernd auswirken: auf energieeffiziente Gebäude. In diesem Segment ist durchaus ein Preisanstieg durch zunehmende  Nachfrage auch in einem sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeld möglich. Daher können Neubauten bzw. gut sanierte Objekte in Top-Lagen auch 2026 teurer werden und zwar teilweise sogar teurer als ohne makroökonomische Krisen. Dies gilt insbesondere für Städte wie München und hier ganz besonders für die Top-Lagen wie z.B. in Schwabing, Bogenhausen, Maxvorstadt, Lehel oder Harlaching. 

Wir rechnen hier auch 2026 aufgrund des knappen Angebots, dass Preisanstiege von bis zu 4 % möglich sind. 


Zu den Gewinnern zählen die Verkäufer von energieeffizienten Wohnungen und Häusern in wachstumsstarken Städten wie München, insbesondere wenn sich die Objekte in zentrumsnahen Lagen mit guter ÖPNV-Anbindung befinden.



Zu den Verlierern zählen unsanierte Bestandsimmobilien mit hohem Energieverbrauch, ländliche und strukturschwache Regionen, sowie überteuerte Neubau-Projekte mit langen Fertigstellungszeiten- wegen steigenden Handwerkerpreisen. 


Wenn sich Ihre Immobilie in einem älteren Gebäude befindet, bei dem die WEG noch keine energetischen Sanierungsmaßnahmen beschlossen hat, können Sie den Verkaufspreis dennoch durch gezielte wertsteigernde Maßnahmen erheblich verbessern. Gerne beraten wir Sie individuell, welche Maßnahmen für Ihre konkrete Immobilie in Betracht kommen. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns oder fordern Sie weitere Informationen an- wir behalten die Märkte für Sie im Blick.